Ortsverband Pfinztal http://gruene-pfinztal.de gruene-pfinztal.de_content655341 http://gruene-pfinztal.de/startseite/ Herzlich willkommen bei den Pfinztaler Grünen!]]> Sun, 21 Jul 2019 09:14:43 +0200



http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/die_luft_die_wir_atmen/ Die Luft, die wir atmen http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/die_luft_die_wir_atmen/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/die_luft_die_wir_atmen/ Pfinztaler Grüne warnen vor Schnellschüssen in der Diskussion über Verkehrsemissionen Unter diesem... In den vergangenen Wochen hat die CDU Pfinztal mehrfach öffentlich die Vermutung geäußert, dass Verbrennungsmotoren keinen Einfluss auf die Luftqualität in Pfinztal haben, weil trotz der Beschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie keine Veränderungen der Luftschadstoff-Messwerte erkennbar seien (siehe etwa BNN-Hardt vom 19. Mai 2020). Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen hält dies für einen voreiligen, nicht wissenschaftlich begründbaren Schluss, denn die Schadstoffbelastung in der Luft ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben den Verkehrsemissionen haben unter anderem auch der Luftaustausch und die Witterungsbedingungen (Wind, Regen, Sonneneinstrahlung) Einfluss auf die Luftqualität.

Auf der Grundlage einer Analyse der von der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) im Internet zur Verfügung gestellten Messwerte stellt Simon Schwarz (Gemeinderat B'90 / Die Grünen) fest: „Der Einfluss durch den Verkehr lässt sich erst mit einem zeitlichen Abstand, rückblickend, und unter Berücksichtigung mehrerer Einflussfaktoren bestimmen. Dennoch zeigt die Betrachtung auch schon heute, dass die geäußerten Thesen der CDU Pfinztal nicht bestätigt werden.“ Die detaillierte Analyse ist unter diesem Text abrufbar.

Bei der Pfinztaler Luftqualität geht es um unsere Gesundheit. Sie ist uns zu wichtig, als dass wir auf der Grundlage einer verfrühten Deutung von Messwerten Entscheidungen treffen sollten. Dies wäre leichtfertig. Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen setzt sich aktiv für eine Verkehrswende ein, die unsere Mobilität erhält, aber unserer Verantwortung für Mensch, Umwelt und Klima gerecht wird. Es ist nicht hilfreich, die Menschen in ihrer unbegründeten Angst vor dem Verlust ihrer Mobilität anzusprechen. Gefragt sind kluge, zukunftsweisende Verkehrskonzepte auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse.

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Thu, 21 May 2020 22:30:00 +0200
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/unsere_haushaltsrede_im_pfinztaler_gemeinderat_vom_24_maerz_2020/ Unsere Haushaltsrede im Pfinztaler Gemeinderat vom 24. März 2020 http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/unsere_haushaltsrede_im_pfinztaler_gemeinderat_vom_24_maerz_2020/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/unsere_haushaltsrede_im_pfinztaler_gemeinderat_vom_24_maerz_2020/ Rede der Vorsitzenden unserer Gemeinderatsfraktion, Monika Lüthje-Lenhart, zum Haushalt der...

Rede der Vorsitzenden unserer Gemeinderatsfraktion, Monika Lüthje-Lenhart, zum Haushalt der Gemeinde in der Sitzung des Pfinztaler Gemeinderats vom 24. März 2020:

 

Haushaltsplan und Haushaltssatzung

In diesen Zeiten eine normale Haushaltsrede zu halten, fällt schwer. Die momentane Notlage macht uns allen klar, dass eine 100%ige Sicherheit bei Planungen nicht gegeben ist. Kontrolle über unsere Zukunft haben wir auch hier im Pfinztaler Gemeinderat nur bedingt.

Wir werden immer wieder vor unvorhersehbare Situationen gestellt werden, die sofortiges Handeln erfordern, wie wir es jetzt in der Corona-Pandemie erleben. Leider gibt es auch vorhersehbare und, was noch schlimmer ist, vorhergesehene Probleme, die erst zur Krise werden, weil sie über Jahre hinweg nicht ernst genug genommen wurden. Beispiel:

Klimawandel. Auch wenn dieses Thema aktuell in den Hintergrund getreten ist, wird es uns in der Post-Corona-Zeit beschäftigen müssen, da es weder gelöst noch weniger relevant ist. Das gilt auch für andere „Dauerbrenner“-Themen, die uns beschäftigen.

Besinnen wir uns bei allen Herausforderungen auf unsere Kreativität, auf Offenheit für vielleicht auch unkonventionelle Ideen, die noch nicht ausprobiert worden sind. Zwei Beispiele:

Bei der frühkindlichen Erziehung herrscht ein eklatanter Personalmangel. Warum sollen wir Erzieher*innen nicht übertariflich bezahlen oder ein flexibles Arbeitszeiten-Modell entwickeln, um Anreize zu schaffen, damit der Personal-Notstand behoben werden kann? Neue Anregungen sollten mit der Verwaltung überlegt werden. Diese dürfen auch Geld kosten. Fachkräfte sind in diesem Bereich unverzichtbar. Für die Hardware haben wir bereits gesorgt und da werden wir auch zukünftig einen Fokus drauf legen. Das reicht aber nicht. Das eingestellte Geld für eine Springer-Stelle ist ein Anfang, hilft dennoch lediglich den Erzieher*innen-Mangel zu verwalten, nicht ihn zu beheben.

Wie leider fast immer, auch die Corona-Krise trifft die Ärmsten am stärksten. Besondere Sorgen bereitet uns daher die Lage in den Flüchtlingscamps an den EU-Außengrenzen. Die Situation war schon ohne das neuartige Virus verheerend. Es ist absehbar, dass hier größtes Leid eintreten wird. Für die Verteilung der Flüchtlinge ist das Landratsamt zuständig, die Bundesregierung muss EU-weite Regelungen finden. Das stimmt. Trotzdem können wir als Kommune es vermeiden, uns hinter Zuständigkeiten zu verstecken und uns stattdessen zu humanistischen Werten bekennen. Daher die Frage: Warum sollen wir keine Bereitschaft erklären, ein paar zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen - nur, weil das Landratsamt formal für die Verteilung zuständig ist?

Die Prämisse für unsere Entscheidungen sollte in jeder Hinsicht Enkeltauglichkeit sein.

Die Querschnittsaufgaben Klimaoffensive und Gemeindeentwicklungsplan (GEP) sind zukünftig noch deutlicher im Haushaltsplan zu dokumentieren. Denn das ist seit Juli 2019 Beschluss:

Alle Maßnahmen, die die politischen Entscheidungsträger planen und die Verwaltung umzusetzen hat, sind unter der Prämisse der Klimaoffensive und des GEP zu treffen. Alle Entscheidungen sind auf „Nachhaltigkeit“ zu prüfen! So ist auch das neue System der Haushalts-Aufstellung gedacht. In jeder Hinsicht sollte die Zukunft für die nachfolgenden Generationen gesichert werden. Soweit wir dies können.

Was folgt daraus für uns Kommunalpolitiker*innen?

  • Lasst uns investieren in Bildung, in Digitalisierung auch und besonders in die Digitalisierung der Pfinztaler Schulen, die jetzt gerade - ein bisschen verspätet – angegangen wird.

  • Lasst uns investieren in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Durch die angestrebte Beteiligung an der Netze BW ermöglichen wir, die Netzplanung aktiv zu gestalten. Das Geld ist sinnvoll investiert, wenn wir die Chance ergreifen und so auf eine zukunftsfähige Netzinfrastruktur hinarbeiten.

  • Lasst uns investieren in gesellschaftlichen Zusammenhalt, in Maßnahmen für Integration unserer Asylbewerber*innen (so, wie wir Gelder für Wohnraum nach dem Karlsruher Modell zur Verfügung stellen, um Flüchtlingen Mietwohnungen zur Verfügung stellen zu können).

  • Lasst uns investieren in ein lebenswertes Pfinztal für unsere Kinder und Kindeskinder.

  • Lasst uns investieren in alles für den Klimaschutz bzw. die Anpassung an die Klimawende.

  • Lasst uns zum Beispiel Parkplätze zu öffentlichen Grün- Freiflächen umwandeln oder dort Tiny Houses bauen - das spart Geld in der Zukunft.

  • Lasst uns die Klimaoffensive und den von Bürger*innen erarbeiteten Gemeindeentwicklungsplan mit seinen Leitsätzen gemeinsam umsetzen.

  • Lasst uns längerfristig denken.

Es geht darum, Lebensqualität durch einen grundsätzlichen Kurswechsel zu steigern.
Diesen Zielen sollte der Haushalt verpflichtet sein.

Uns wird dies im Haushaltsentwurf ein wenig zu unklar dargestellt. Mit der konsequenten inhaltlichen Umstellung auf Doppik-Ziele braucht es Zeit.

Sowohl das Klima-Thema als auch die drei Säulen der Nachhaltigkeit (das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen) sind in den Fokus zu stellen. Das sind sie noch nicht genug.

Dennoch:
Noch nie war unser Vertrauen in die Arbeit und Motivation der Verwaltung für einen Perspektivenwechsel höher als aktuell.

Als ob ein Schalter umgelegt wurde, stehen seit Sommer 2019 neue Schwerpunkte im Fokus des Gemeinderats und der Verwaltung. Den Anstoß für die Umsetzung unserer beschlossenen Klimaoffensive und des Gemeindeentwicklungsplans bilden:

  • Die „Umbenennung des Wirtschafts- und Bauausschusses" in „Technik- und Umweltausschuss“.

  • Die Bildung einer Klimakommission als hochaktives und innovatives Gremium.

  • Die Teilnahme am European Energy-Award mit dem Ziel, die Energieeffizienz zu steigern.

  • Die Teilnahme am Klimaanpassungskonzept mit dem Ziel, Maßnahmen für das Klima und die Lebensqualität der Pfinztaler*innen angesichts des Klimawandels zu erarbeiten, was in unserer Macht steht. Dazu gehört auch, den Wald neu zu denken.

  • Das Waldkonzept mit Waldrefugien, die der Sicherung von Alt- und Totholzbiozönosen dienen (vorwiegend im Bereich alter Wälder mit ununterbrochener Habitat-Tradition). Durch die Ausweisung von Waldrefugien verpflichtet sich die Gemeinde als Waldeigentümerin von einer Bewirtschaftung in den ausgewiesenen Bereichen dauerhaft abzusehen. Das begrüßen wir.

  • Lasst uns ruhig im Kleinen beginnen, wie in der klimawirksamen Gestaltung von Eh-da-Flächen (= die Flächen, die eh da sind).

  • Lasst uns Fördermittel abgreifen, um klimaneutral, sozial und finanziell verantwortlich zu handeln.

     

Lasst uns in Pfinztal Veränderung positiv gestalten.

Ein Blick auf die finanzielle Lage der Gemeinde nach der akuten Corona-Krise und deren Auswirkungen kann nur spekulativ sein. Sie sind aktuell nicht absehbar. Mit Mindereinnahmen aus Zuweisungen des Bundes und der Länder müssen wir rechnen. Wer weiß, ob unsere Beschlüsse zum Haushalt nicht im Laufe des Jahres revidiert werden müssen. Eventuell wird das ein- oder andere im Gemeinderat beschlossene Luxusprojekt (Stichwort: Bahnübergang Söllingen) doch noch hinfällig.

Deutlich klar geworden ist uns seit Anfang März wieder einmal, dass Lebensqualität nicht auf Wachstum, Konsum und Einkommen reduzierbar ist.

Am wichtigsten sind Gesundheit der Menschen, Zusammenhalt und Verantwortung für unsere Familien, Nachbarschaft, Gemeinde und Gesellschaft in Krisensituationen. Packen wir es an!

Wir vertrauen darauf, dass die Verwaltung und alle Fraktionen des Gemeinderats sich für neue nachhaltige Grundsätze als Basis  der Haushaltsplanung einsetzen werden und stimmen dem Haushalt zu.

Anmerkungen zum Haushaltsplan en Detail:

Wo haben wir als GR gespart?

  • Renovierung Diakonie: ca. 41.000.-€

  • Generalsanierung Georgstraße (verschoben): ca. 260.000.-€

Wo wir Grüne/Linke noch sparen wollten, aber überstimmt wurden:

  • Verzicht auf Kauf des Salzwiesen-Grundstücks: ca. 1 Mio € (oder Reduzierung Kaufpreis)

  • Verzicht auf Gutachten für Südumfahrung Kleinsteinbach: ca. 60.000.€

Wo wir Grüne/Linke mehr Geld einstellen wollten, uns aber nicht durchsetzen konnten:

  • Mehr Geld für Öffentlichkeitsarbeit – nicht für Selbstdarstellung, sondern für Maßnahmen zur Kommunikation, zur Information und zur Schaffung von Transparenz auf neuen Wegen außerhalb der „traditionellen Öffentlichkeitsarbeit“ (Mitteilungsblatt) und Infos an die BNN-Redaktion. Gerade in einer Krisensituation, wie wir sie momentan erleben, sind innovative Wege der Kommunikation zu gehen. Stichwort: Digitalisierung und Bürgerbeteiligung.

  • Bürgerbeteiligung (Wir wollten mehr Geld für Bürgerbeteiligung mit Jugendbeteiligung einstellen, die Verwaltung meinte, sie komme mit 50.000,-€ klar)

Was wir als Gemeinderat zusätzlich bewilligt haben:

Klimaoffensive:

Spielraum für Projekte der Klimakommission: 50.000.-€. Die Klimaoffensive ist aber mit viel mehr als 50.000.-€ berücksichtigt worden. In diversen Punkten finden wir sie indirekt erwähnt:

  • Konzept für E-Mobilitäts-Lade-Infrastruktur

  • Mitfahrbänke: ca. 5.000.-€

  • Fahrrad-Garagen: Vorrang des nicht motorisierten Verkehrs

    Die Umsetzung des Radwegekonzepts und des Parkraumkonzepts, welche ebenfalls darauf abzielen sollten, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und den öffentlichen Raum neu zu verteilen.

  • Und schon bewilligt: Teilnahme am European Energy-Award mit Beratung durch Frau Schwegle (Klimaagentur des Landratsamts zeozweifrei).

  • Teilnahme am Klimaanpassungskonzept mit Beratung durch das Büro Faktor Gruen aus Freiburg und in diesem Rahmen Fördergelder aus dem KlimoPass beantragt.

 

Weitere positiv zu wertende Ausgaben:

  • Aufbau und Einführung einer DorfplatzApp zur besseren Vernetzung der Gemeindebewohner*innen und zur Stärkung der digitalen Bürgerbeteiligung.

  • Einstellung der Mittel zur Einrichtung eines freien WLAN in den Ortszentren von Söllingen und Kleinsteinbach.

  • Schaffung von Wohnraum für das Integrationsamt, um Flüchtlingen Mietwohnungen nach dem Karlsruher Modell zur Verfügung stellen zu können.

  • Erhöhung der Mittel für Aufwertung der Spielplätze in Pfinztal statt 50.000.- € auf 100.000.-€. Mit dem Ziel die Qualität zu steigern. Mittelfristig können wir Grüne uns einen Abenteuerspielplatz an der Pfinz und Wasserspiele auf Spielplätzen und an anderen Stellen im öffentlichen Raum zum Planschen vorstellen.

  • Errichtung einer Toilettenanlage am Rokycany-Platz zur Aufwertung des öffentlichen Raums und als verbesserter Treffpunkt für Familien in aufenthaltsfördernden öffentlichen Freizeitgebieten.

 

Eigenbetrieb Wasser/Abwasser:

Wir befürworten Investitionen in die Infrastruktur der Wasser- und Abwasserversorgung. Erst wenn die Ver- und Entsorgung nicht gegeben ist, merken wir den Stellenwert fließenden Wassers und einer geregelten Abwasserbehandlung. Dies ist kein Luxus, sondern die Basis der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger von heute und morgen.

Wir stimmen den beiden Wirtschaftsplänen zu.
 

Monika Lüthje-Lenhart, Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen 

und bleiben Sie alle gesund!

 

 

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Sat, 21 Mar 2020 21:02:00 +0100
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/handeln_statt_wegzuschauen/ Handeln statt wegschauen http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/handeln_statt_wegzuschauen/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/handeln_statt_wegzuschauen/ „Was können wir in Pfinztal tun angesichts rassistisch motivierter Morde wie in Hanau?“ Mit dieser... „Was können wir in Pfinztal tun angesichts rassistisch motivierter Morde wie in Hanau?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen. Es ist wichtig, Hasskommentaren und anderen herabsetzenden Äußerungen konsequent die rote Karte zu zeigen, egal in welchem Umfeld sie stattfinden. Unsere Kinder und Jugendlichen dürfen dies – auch im schulischen Bereich - nicht als Normalität erfahren. Wir treten werbend für eine offene Gesellschaft ein, in der die Würde des Einzelnen das höchste Richtmaß ist. Pfinztal ist zudem reich an Bürger*innen, die sich aktiv einbringen. Zivilgesellschaftliche Initiativen sind ein Schatz, der Menschen vor Vereinzelung schützt und Vertrauen in die Gemeinschaft stärkt. Unsere Vereine verdienen deshalb Förderung, gerade da, wo sie für die Belange benachteiligter Personen eintreten. Insbesondere durch das wertvolle ehrenamtliche Engagement kann es gelingen, unsere Gemeinde auch in Zukunft als lebenswerten Ort zu erhalten, in dem jeder Mensch als Individuum wahrgenommen wird und keine wie auch immer geartete Ausgrenzung erfährt. Hanau ist überall möglich. Wo Personengruppen zur Zielscheibe werden und Hetze gegen die Institutionen salonfähig wird, droht das Vertrauen in die Demokratie zu schwinden und der gesellschaftliche Zusammenhalt geschwächt zu werden. Dem gilt es auf allen politischen Ebenen - auch hier vor Ort - schon im Anfang entgegenzuwirken. Wir wenden uns ganz entschieden gegen all diejenigen, die versuchen, das Gift des Hasses, der Verachtung und der Verächtlichmachung in unsere Gesellschaft zu träufeln. Diese ideologischen Brunnenvergifter wollen die Grundlage unseres Zusammenlebens zerstören. In der Vorstandssitzung des Ortsverbandes wurde betont, dass die Grünen in Pfinztal für die demokratische Gesellschaft eintreten und dass im Mittelpunkt ihrer Politik der Mensch in seiner Würde und Freiheit steht.

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Fri, 21 Feb 2020 16:46:00 +0100
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/rueckschau_neujahrsempfang_2020/ Neujahrsempfang 2020 http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/rueckschau_neujahrsempfang_2020/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/rueckschau_neujahrsempfang_2020/ Am 25. Januar 2020 war es so weit: Bei unserem Neujahrsempfang, der sich nicht nur an die geladenen... Am 25. Januar 2020 war es so weit: Bei unserem Neujahrsempfang, der sich nicht nur an die geladenen Gäste, sondern an alle interessierten Mitbürger*innen richtete, hat sich der personell verstärkte Ortsverband der Öffentlichkeit präsentiert. Interessante Redebeiträge bezogen sich auf Themen grüner Landes- und Kommunalpolitik. Nachdem unser Ortsverbandsvorsitzender Daniel Schifferdecker die Anwesenden begrüßt und einen ersten Überblick gegeben hat, haben Monika Lüthje-Lenhart (Fraktionsvorsitzende B'90/Die Grünen in Pfinztal), die Pfinztaler Bürgermeisterin Nicola Bodner, Andrea Schwarz MdL (B'90/Die Grünen), Zoe Mayer (Fraktionsvorsitzende B'90/Die Grünen in Karlsruhe) und Christine Bauer (Kreisvorsitzende B'90/Die Grünen) ein Grußwort gehalten. Anschließend hat auch Barbara Saebel MdL (B'90/Die Grünen) als Hauptrednerin den Ortsverband zu seinem Neustart beglückwünscht und mit eindringlichen Worten darauf aufmerksam gemacht, dass politisches Handeln unter heutigen Bedingungen nur noch im Rahmen globaler Verantwortung möglich ist.

Schwungvoll begleitet wurde die Veranstaltung von der Band "Turmberg Jazz". Nach den Redebeiträgen war Gelegenheit, sich bei einem Imbiss zwanglos auszutauschen und mit den Redner*innen ins Gespräch zu kommen. Damit auch die Jüngsten unter uns nicht zu kurz kamen, war für sie eine Spielecke eingerichtet.

Hier geht es zum Presseartikel über die Veranstaltung.

Hier gibt es einige Bilder.

 

 

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Tue, 28 Jan 2020 22:48:00 +0100
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/rueckblick_herbstausflug_2019/ Rückblick Herbstausflug 2019 http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/rueckblick_herbstausflug_2019/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/rueckblick_herbstausflug_2019/ An einem Samstag im November haben wir uns gemeinsam von Söllingen auf den Weg in den Pfinztaler... An einem Samstag im November haben wir uns gemeinsam von Söllingen auf den Weg in den Pfinztaler Wald gemacht, sogar einige Sonnenstrahlen eingefangen und uns bestens über Politik und anderes ausgetauscht. Auch für die Kleinen unter uns war auf dem Naturerlebnispfad etwas dabei!

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Tue, 12 Nov 2019 22:26:00 +0100
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/landwirtschaft_zwischen_nachhaltigkeit_und_klimaschutz/ Landwirtschaft zwischen Nachhaltigkeit und Klimaschutz http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/landwirtschaft_zwischen_nachhaltigkeit_und_klimaschutz/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/landwirtschaft_zwischen_nachhaltigkeit_und_klimaschutz/ Diskussionsveranstaltung am 11. November 2019

Barbara Saebel MdL und Martina Braun MdL, Biobäuerin und Sprecherin für den ländlichen Raum der grünen Landtagsfraktion, halten eine abendliche Diskussionsveranstaltung zum Thema „Landwirtschaft zwischen Nachhaltigkeit & Klimaschutz“ ab.

Die Abendveranstaltung findet statt


am Montag, den 11. November 2019,

von 18.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

im Hotel Restaurant Krone,

Kronenstraße 12, 76337 Waldbronn.


Die Landtagsabgeordneten werden die Herausforderungen für eine ökologische Landwirtschaft in Baden-Württemberg diskutieren und in diesem Kontext auch auf den aktuellen Stand des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ eingehen.  Martina Braun MdL sagt: „Wir können uns mit wertlosen Sattmachern übersättigen, aber nicht mit wertvollen Lebensmitteln. Dafür brauchen wir eine nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft, die ihrer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht wird und werden kann.“


Auch die Besucher*innen sind herzlich eingeladen, an der Diskussion mitzuwirken.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei.

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Fri, 25 Oct 2019 22:10:00 +0200
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/herbstausflug_des_ortsverbands/ Herbstausflug des Ortsverbands am 9. November 2019 http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/herbstausflug_des_ortsverbands/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/herbstausflug_des_ortsverbands/ Alle Interessierten willkommen! Wir laden herzlich ein zu unserem kleinen Herbstausflug zum Austausch, Kennenlernen und zum Entdecken unserer herrlichen Pfinztaler Natur.

Wann: Samstag, 9. November 2019, 14 Uhr

Wo: Naturerlebnispfad Pfinztal, Söllingen; wir treffen uns am S-Bahn-Halt Kapellenstraße und laufen von dort los.

Willkommen sind neben Mitgliedern und ihren Familien auch interessierte Nichtmitglieder!

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Wed, 09 Oct 2019 21:32:00 +0200
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/gemeinderatssitzung_24_september_bahnuebergang/ Ortsvorsteher Berghausen / Bahnübergang http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/gemeinderatssitzung_24_september_bahnuebergang/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/gemeinderatssitzung_24_september_bahnuebergang/ Erneut nimmt Edelbert Rothweiler (B90/Grüne) für die Dauer von fünf Jahren die Aufgabe des... Erneut nimmt Edelbert Rothweiler (B90/Grüne) für die Dauer von fünf Jahren die Aufgabe des Ortsvorstehers für den Ortsteil Berghausen wahr. Wir freuen uns, dass er die Mehrheit der Gemeindevertretung gewinnen konnte und in diesem Amt seine große politische Erfahrung, sein menschliches Geschick und seine herausragende Ortskenntnis weiterhin einbringen kann.

Ebenfalls gratulieren wir Monika Lüthje-Lenhart (B90/Grüne) zu ihrer Wahl als zweite Bürgermeister-Stellvertreterin.

Die von uns unterstützte Initiative, den beschlossenen Umbau des Bahnübergangs in Söllingen unter Verzicht auf künftigen Autoverkehr ökologisch sinnvoll zu gestalten, hat am Dienstag bei äußerst knappen Abstimmungsverhältnissen und trotz des engagierten Eintretens unserer Fraktion leider die nötige Mehrheit verfehlt. Wir lassen uns davon nicht entmutigen und werden damit fortfahren, für zukunftweisende Verkehrskonzepte einzutreten und statt eines "Immer weiter so" für Handlungsalternativen zu werben. Dies verstehen wir als Teil unseres Wähler*innenauftrags.

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Thu, 26 Sep 2019 08:38:00 +0200
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/pkwunterfuehrung_am_bahnhof_in_soellingen/ Pkw–Unterführung am Bahnhof in Söllingen http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/pkwunterfuehrung_am_bahnhof_in_soellingen/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/pkwunterfuehrung_am_bahnhof_in_soellingen/ Die Pkw–Unterführung am Bahnhof in Söllingen ist wieder auf der Tagesordnung des... Die Pkw–Unterführung am Bahnhof in Söllingen ist wieder auf der Tagesordnung des Gemeinderats – und das ist gut so. Bereits im Jahr 2016 war das große Interesse der Bevölkerung erkennbar, die Frage nach der Pkw–Unterführung durch einen Bürgerentscheid zu beantworten. Dieses demokratische Instrument wurde durch den Gemeinderat leider abgelehnt, obwohl es über 1400 Bürgerinnen und Bürger innerhalb von nur zwei Wochen namentlich forderten. Die Bevölkerung hat in diesem Jahr von ihren Mitwirkungsmöglichkeiten Gebrauch gemacht und einen Gemeinderat mit neuen Mehrheitsverhältnissen gewählt, der nun die Defizite der Entscheidungsfindung aus dem Jahre 2016 auszugleichen versucht. Hätte man bereits vor drei Jahren die Entscheidung auf eine breitere demokratische Basis gestellt, wäre eine neuerliche Abstimmung im Gemeinderat nun nicht erforderlich.

Zur Sache: Es gibt bereits 2 Pkw-Unterführungen, die nur wenige 100 m vom Bahnhof entfernt sind. Die Befürworter einer dritten Pkw-Bahnunterführung in Söllingen argumentieren, dass ohne diese Unterführung erhebliche Pkw–Mehrkilometer im Ort gefahren würden. Hierbei wird allerdings davon ausgegangen, dass die Mobilität in den nächsten Jahrzehnten so Pkw-fixiert bleibt, wie sie im Moment ist. Aber die Mobilität wird sich wandeln. Angesichts des Klimawandels werden sich manche unserer Lebensgewohnheiten verändern müssen. Dies gilt es auch bei der Gestaltung unserer Verkehrswege zu berücksichtigen. Der begrenzte Verkehrsraum und die begrenzten Finanzmittel, die uns zur Verfügungstehen, werden sich zugunsten der Fußgänger und der Fahrradfahrer entwickeln. Die neue Unterführung kann auf jeden Fall von Fußgängern, Rollstuhlfahrern, mit Fahrrädern, Lastenrädern, E-Bikes, E-Rollern, Kinderwagen und Rollatoren genutzt werden, aber nicht von großen SUVs. Und das gesparte Geld kann man anderweitig einsetzen. Als Beispiel sei folgendes Szenario genannt: Die Gemeinde co-finanziert mit dem Geld, das durch den Verzicht auf eine dritte Pkw-Unterführung eingespart wird, eine Ring-Buslinie. Bürger ohne eigenes Auto, mobilitätseingeschränkte Menschen und Leute, die einfach CO2 einsparen wollen, können so in einem umweltfreundlichen Kleinbus zum Einkaufen oder zum Arzt auf die andere Seite der Bahntrasse oder zum Supermarkt fahren. Das ist die mobileZukunft. Außerdem können andere Projekte angegangen werden, die den Lebensraum der Menschen verbessern, wie z.B. der Kelterplatz, statt ihn für Autos zu verbrauchen. Es bleibt also festzuhalten:

1. Die Verkehrswende zugunsten neuer Mobilitätskonzepte hat die letzten Jahre bundesweit an Dringlichkeit gewonnen und wird auch an Pfinztal nicht vorbeigehen. Berechnungen, die ohne dritte Pkw-Unterführung Millionen zusätzlicher PKW-Kilometer in Söllingen befürchten, lassen diese Entwicklung völlig außer Acht.

2. Die finanzielle Belastung für die Gemeinde beträgt beim Bau der dritten Pkw-Unterführung mindestens 8,5 Mio €. Die Belastung für die Gemeinde beim Bau einer reinen Fußgänger- und Fahrradunterführung beträgt ca. 2,2 Mio €. Die bisherigen Planungskosten einschließlich eventueller Regressforderungen betragen maximal 1,88 Mio €. Beim Verzicht auf die dritte Pkw-Unterführung spart die Gemeinde Pfinztal also mindestens 4,42 Mio €.

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Fri, 20 Sep 2019 09:26:00 +0200
http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/veranstaltungshinweis-4/ Themenabend KIT - ITAS am 17. September 2019 http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/veranstaltungshinweis-4/ http://gruene-pfinztal.de/aktuelles/news-volltext/article/veranstaltungshinweis-4/ Veranstaltungshinweis Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts fürTechnologie (KIT) gibt am Dienstag, 17. September 2019, 18 Uhr, unter dem Titel "Mensch Macht Klima" Denkanstöße, um auch persönlich zum Klimaschutz beizutragen. Näheres ist vom Veranstalter unter diesem Link abrufbar.

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Thu, 12 Sep 2019 13:29:00 +0200





gruene-pfinztal.de_content717848 Die Grünen Pfinztals möchten sich ganz herzlich bei ihren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen bedanken. http://gruene-pfinztal.de/startseite/ Tue, 11 Jun 2019 09:39:22 +0200 gruene-pfinztal.de_content716911 Toller Wahlerfolg für die Pfinztaler Grünen http://gruene-pfinztal.de/startseite/ Mitglieder im Gemeinderat: Edelbert Rothweiler Monika Lüthje-Lenhart Artur Herb Sonja Rothweiler Simon Schwarz

Mitglieder im Ortschaftsrat Berghausen:

Edelbert Rothweiler Elisa Haug-Schifferdecker

Mitglied im Ortschaftsrat Kleinsteinbach:

Carolin Zeller

Mitglied im Ortschaftsrat Söllingen:

Artur Herb

Mitglied im Ortschaftsrat Wöschbach:

Sonja Rothweiler]]>
Fri, 31 May 2019 12:02:38 +0200
gruene-pfinztal.de_content710590 Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 http://gruene-pfinztal.de/startseite/ Wir werden handeln - nicht abwarten! Für gelebte demokratische Werte, Natur- und Klimaschutz – Lebensqualität vor Ort. Bündnis 90 / Die Grünen. Hier ist Vielfalt Zuhause Die Zukunft geht uns alle an Mischen wir uns ein! Unsere Gemeinde si...]]> Tue, 30 Apr 2019 11:27:51 +0200 gruene-pfinztal.de_content601172 http://gruene-pfinztal.de/startseite/ Thu, 18 Feb 2016 07:07:49 +0100