11.09.23 –
Wir sehen im Parking Day eine sinnvolle Aktion, um über die bisherige Aufteilung des innerörtlichen Raums zugunsten privater Kfz nachzudenken - und zu zeigen, wie die Ortsmitte belebt werden könnte.
Diskussionen über Parkraum sind oft emotional und betreffen die Interessen Vieler. Trotzdem ist festzustellen: Ein gezieltes Parkraummanagement der Kommunen - wie Pfinztal - ist unausweichlich. Bedürfnisse des Klimaschutzes, der Luftreinhaltung und der sich zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV bewegenden Bürgerinnen und Bürger machen ein Handeln nötig. Zudem gefährden falsch parkene Autos Mitmenschen.
Funktionierende Beispiele zeigen, dass bei gutem öffentlichem Nahverkehrsangebot eine Steuerung und schrittweise Verknappung des Parkraumangebots bei gleichzeitiger Bewirtschaftung - etwa durch Bewohnerparken und Parkdauerbeschränkung - schnell zum Erfolgsmodell wird. Dagegen besteht kein Grundrecht auf einen kostenlosen Parkplatz "vor der Haustür". Zudem ist das weitere Stellplatzangebot (private Garagen, öffentliche Parkhäuser) oftmals nicht ausgelastet. Und schließlich profitieren mobilitätseingeschränkte Personen und der Einzelhandel von einer Beruhigung der Verkehrslage.
In diesem Sinne freuen wir uns auf viele persönliche Begegnungen beim Parking Day.
Kategorie
Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.
Wir laden euch herzlich zur ersten ordentlichen Sitzung dieses Jahres 2026 zum Diversitätsrat ein. Hier findet ihr alle wichtigen [...]
Mit den Maßnahmen des Entlastungspakets hat die Bundesregierung tief in der Mottenkiste gewühlt. Keine davon hilft der Bevölkerung [...]