
21.06.26 –
Auch bei uns in Pfinztal leiden viele Menschen derzeit unter der anhaltenden Hitze. Solche Hitzewellen werden durch die Klimakrise häufiger, länger und intensiver. Was früher als Ausnahme galt, wird zunehmend zur neuen Realität – mit spürbaren Folgen für unseren Alltag, unsere Gesundheit und unsere Umwelt.
Besonders belastend sind die hohen Temperaturen für ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Pflegebedarf sowie alle, die im Freien arbeiten. Ausreichend zu trinken, kühle Rückzugsorte aufzusuchen und auf gefährdete Nachbarinnen, Nachbarn und Angehörige zu achten, wird immer wichtiger. Denn Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz.
Auch in Pfinztal zeigen sich die Folgen der anhaltenden Trockenheit: Böden trocknen aus, Pflanzen geraten unter Stress und die Belastung für unsere Wasserreserven wächst. Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr, sondern vor Ort sichtbar und spürbar.
Deshalb müssen wir unsere Gemeinde an die veränderten Bedingungen anpassen. Weniger Flächenversiegelung, mehr Bäume und Grünflächen sowie ausreichend Schatten auf öffentlichen Plätzen helfen dabei, die Aufheizung unserer Ortsteile zu begrenzen und die Lebensqualität zu erhalten. Klimaanpassung muss bei kommunalen Entscheidungen von Anfang an mitgedacht werden.
Wir Grünen setzen uns dafür auf allen Ebenen ein: im Gemeinderat und Kreistag für konkrete Maßnahmen vor Ort, auf Landes- und Bundesebene für wirksamen Klimaschutz und eine konsequente Anpassung an die Folgen der Erderhitzung. Denn jede Investition in Hitzeschutz, mehr Grün und lebenswerte Ortskerne ist eine Investition in die Gesundheit und Zukunft unserer Gemeinde.
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