
30.08.25 –
Tagelange Hitze, dann wochenlang Regen – und jetzt wieder brütende Temperaturen: Für viele wirkt das widersprüchlich. Tatsächlich hängen diese Extreme eng zusammen. Warme Luft kann deutlich mehr Wasser aufnehmen – pro Grad etwa sieben Prozent mehr. Nach heißen Phasen ist die Atmosphäre oft „wassergesättigt“. Kühlt es ab, entlädt sich diese Feuchte in Starkregen. Das trifft dann auf ausgetrocknete Böden, die Wasser schlechter aufnehmen. Statt einzusickern, fließt es oberflächlich ab – die Folge sind Pfützen, überlastete Kanalisation und teils Überschwemmungen. Auch bei uns in Pfinztal war das in diesem Sommer spür- und sichtbar. Solche Wechsel aus Hitze und Starkregen werden durch die Klimakrise häufiger. Wir Grünen setzen uns deshalb für weniger Flächenversiegelung, mehr Grünräume und ein kluges Regenwassermanagement in unserer Gemeinde ein.
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